Angeschlagene Herren 3 holen die nächsten Punkte gegen die SG Sulzheim/Rommersheim

Wieder standen die Vorzeichen für das dritte Rückrundenspiel gegen die SG Sulzheim/Rommersheim nicht gut.

Stefan Wendt plagte sich noch mit den Nachwehen seiner Erkältung rum, konnte aber spielen. Die Nummer 1 Oliver Eid fiel mit Rückenschmerzen aus und Manuel Rausch wurde unter der Woche von einer fiesen Männergrippe heimgesucht, versuchte es aber trotzdem. Außerdem war Doppelspezialist und Vereinsmanager Edinger verhindert. Folglich trat die SG mit Wendt, Stachowiak, Rausch, Peinemann, Schmidt und Steffen Eid an. Zu allem Überfluss bot der Gegner seine 6 Stammspieler auf.

Alle drei Doppel gingen in den fünften Satz. Das Oldie-Doppel Wendt/Stachowiak musste leider den Gegnern gratulieren. Das DPM Doppel Rausch/Peinemann und das 3er Doppel Schmidt/Eid konnten im fünften Satz gewinnen – 2:1.

Danach lief alles nach Plan. Norbi Stachowiak oder Stachotzki wie ihn die Gegner liebevoll bei der Begrüßung nannten, verlor noch den ersten Satz gegen den starken Brand, spielte danach jedoch immer besser und gewann 3:1. Das gleiche Ergebnis konnte auch Stefan Wendt gegen Serbest verbuchen. Peinemann hatte heute einen Sahnetag erwischt. Erst haute er sich eine Dose Monster rein und danach haute er Kühne die Bälle links und rechts um die Ohren. Auch er gewann 3:1. Somit stand es etwas überraschend 5:1 für die SG.

Der Ersatzmannschaftsführer Manuel Rausch hatte leider keine Kraft mehr im fünften Satz gegen Jung und musste seinem Gegner gratulieren. Besser machte es dann das dritte Paarkreuz um Udo Schmidt und Steffen Eid. Eid kämpfte nach sehr gutem Spiel seinen Gegner im fünften Satz nach 1:2 Sätzen nieder. Udo Schmidt, aufgeputscht durch einen Proteindrink, machte mit Friedrich kurzen Prozess und gewann souverän mit 3:0. Perfekt! 7:2 Führung. 

Das erste Paarkreuz hätte also die Partie beenden können, jedoch wollten Brand und Serbest das nicht zulassen. Stefan Wendt, der Brand in der Vorrunde noch schlagen konnte, verlor nach gutem Spiel leider knapp im fünften Satz. Bei Norbert Stachowiak ging es hin und her von den Sätzen. 1:0, 1:1, 2:1, 2:2. Im fünften Satz lag Norbert schon mit 3:7 hinten und bog die Partie noch zu seinen Gunsten um. Ein Teufelskerl dieser Stachotzki. Somit stand es 8:3 für die SG.

Jetzt musste wieder der erkrankte Rausch an die Platte und hatte beim 0:3 gegen Kühne keine Chance. Also musste Benedikt Peinemann versuchen, den neunten Punkt zu holen. Bene legte los wie die Feuerwehr und machte seinem Spitznamen „Peinebäm“ alle Ehre. Unter dem Kopfschütteln der Gegner (die konnten nicht glauben was sie da sahen) haute Bene seinen Gegner 3:0 weg. Rückhand, Vorhand, alles hat geklappt. Der neunte Punkt war nach einer tollen Mannschaftsleistung also eingefahren und der 9:4 Sieg war perfekt, auch wenn er dennoch knapp war. 

Das nächste Spiel bestreiten die Herren 3 am 03.03.2017 in Leiselheim und freuen sich auf die 5 Wochen Pause, um die Verletzungen und Krankheiten auskurieren zu können. Hoffentlich kommen über die Fastnachtszeit keine neuen dazu.

 


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